Kamele sind hauptsachlich Wüstentiere, kommen daher auch mit sehr wenig, bzw. lange Zeit sogar ganz ohne Wasser, zurecht. Es wird sogar gesagt, dass einige Arten von ihnen sogar Salzwasser trinken können. Ursprünglich kommen Kamele aus Asien sowie Nordafrika. Mittlerweile gibt es in Freiheit lebende, wilde Kamele so gut wie gar nicht mehr. Es gibt zwar immer noch frei lebende Kamele, jedoch handelt es sich dabei um entlaufene Kamele oder deren Nachkommen. Die kleinwüchsigen, in der Wüste von Gobi lebenden Trampeltiere gehören zur Gattung der Kamele. Es wird vermutet, dass dies die letzten, noch lebenden, wilden Kamele sind. Aber auch das Dromedar gehört zur Kategorie der Kamele. Heutzutage werden Kamele gezüchtet um Lasten zu tragen und zum Reiten. Die Kamele sind sehr intelligente, friedvolle und vor allem sehr genügsame Tiere. Kamelstuten trennen sich nach einer Tragzeit von ca. 13-14 Monaten von der Gruppe, um ihr Junges zur Welt zu bringen. Erst 3 Wochen nach der Geburt ihres Jungens stoßen sie wieder zur Gruppe, denn erst dann ist die Kamelstute sicher, dass ihr Junges nicht vollkommen schutzlos den Gefahren ausgesetzt ist. Kamele werden ungefähr 30-40 Jahre alt und maximal bis 2-3 m groß. Die Länge eines ausgewachsenen Kamels beträgt bis zu 3,40 m. Kamele sind reine Pflanzenfresser, die – genau wie Pferde – in Gruppen zusammenleben. In jeder Kamelherde gibt es einen Kamelhengst, welcher seine Stuten und deren Nachwuchs bewacht. Die Kamelhengste liefern sich immer wieder starke Kämpfe, um die Herrschaft über die Herde zu erlangen.